Kleine Schritte
Eine Aufgabe nach der anderen erklären. Kurze, klare Sätze helfen oft mehr als viele Anweisungen auf einmal.
Praktische Ideen für Eltern und Familien – verständlich, wertschätzend und ohne Druck.
Diese Seite ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.Nicht jeder Tipp passt zu jedem Kind. Probieren Sie eine Sache in Ruhe aus und behalten Sie, was Ihrer Familie wirklich hilft.
Eine Aufgabe nach der anderen erklären. Kurze, klare Sätze helfen oft mehr als viele Anweisungen auf einmal.
Zum Beispiel 10 bis 15 Minuten arbeiten und danach eine kurze Bewegungspause einlegen.
Wichtige Schritte aufschreiben oder mit Bildern zeigen. Erledigtes darf abgehakt werden.
Lob möglichst konkret aussprechen: „Du hast deine Aufgabe heute selbst angefangen.“
Schulsachen, Schlüssel und wichtige Dinge möglichst immer am gleichen Ort aufbewahren.
Ein schwieriger Moment ist kein Versagen. Kurz stoppen, beruhigen und gemeinsam einen neuen Anfang finden.
Bei anhaltenden Schwierigkeiten sollte die Schule einbezogen werden.
Nicht erzwingen: Manche Kinder beruhigen sich besser durch Bewegung.
Beginnen Sie mit einer kleinen Sache. Was heute nicht klappt, darf morgen neu versucht werden.
Ein übersichtlicher Plan für Morgen, Schule, Hausaufgaben, Bewegung, Freizeit und Abend. Einfach herunterladen, ausdrucken und gemeinsam ausfüllen.
Eine Übung reicht. Hören Sie auf, solange sie noch Spaß macht.
Fünf blaue Dinge im Raum finden und nacheinander benennen.
2 bis 3 MinutenEinen kurzen Rhythmus vorklatschen. Das Kind macht ihn nach und darf danach selbst vorgeben.
2 MinutenDrei Gegenstände ansehen, Augen schließen und erraten, welcher Gegenstand weggenommen wurde.
3 bis 5 MinutenBeim Einatmen bis drei, beim Ausatmen langsam bis vier zählen. Drei Runden genügen.
1 MinuteIn einem starken Gefühlsmoment helfen wenige Worte und ein sicherer, ruhiger Rahmen meist mehr als lange Erklärungen.
Wichtig: Bei unmittelbarer Gefahr für das Kind oder andere Personen Abstand halten und 112 rufen. Wenn solche Situationen häufig oder sehr heftig auftreten, holen Sie bitte fachliche Unterstützung.
Ein ruhiges Gespräch kann helfen. Beschreiben Sie konkrete Situationen und fragen Sie, was in der Schule bereits gut funktioniert.
Bei Verdacht auf ADHS sind Kinderarztpraxis sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie geeignete medizinische Anlaufstellen.
Jedes Kind ist anders. Der Wochenplan, die Checklisten und Übungen dürfen vereinfacht, verändert oder auch einmal weggelassen werden.